NETHINKS vernetzt erste Praxisfilialen in Hessen

Artikelnummer: 00000124

Lieferzeit: Keine Lieferzeit hinterlegt

 

Details

Success Story 

 

NETHINKS vernetzt erste Praxisfilialen in Hessen 

 

Der Einsatz moderner EDV-Technik hat in den vergangenen Jahren auch vor den Arztpraxen nicht halt gemacht und ist aus den Praxisabläufen nicht mehr wegzudenken. Das elektronische Krankenblatt, die Labordaten-Fernübertragung und die elektronische Abrechnung mit der Krankenversicherung sind mittlerweile gängige Anwendungen. Doch mit der Möglichkeit, jetzt auch Praxisfilialen an anderen Orten gründen zu dürfen, steht die Ärzteschaft vor einer neuen Herausforderung. Denn die Vernetzung der Arztpraxen untereinander führt nur dann zu einer Effizienzsteigerung und eröffnet Einsparpotenzial, wenn die Datenhaltung und der Datenaustausch optimal und vor allem sicher organisiert sind. Dr. med. Bernd Alles aus Großenlüdern hat sich dieser Herausforderung gestellt.

 

Um seine Praxis in Großenlüdern mit der seiner Frau Dr. Barbara Alles in Bad Salzschlirf zu vernetzen und die kurzfristige Anbindung der Praxisfiliale in Fulda vorzubereiten, hat Dr. Alles den Fuldaer Netzwerkspezialisten NETHINKS GmbH engagiert. „Moderne Kommunikations- und Datenverarbeitungstechniken können dem Arzt viel Arbeit abnehmen und erlauben Kommunikation in früher nicht gekanntem Ausmaß. Wenn die Segnungen der Technik eindeutige Vorteile bescheren sollen, muss die Vernetzung der Arztpraxen nicht zuletzt aufgrund des Vertrauens der Patienten in die Sicherheit ihrer Krankenakte absolut professionell geplant, organisiert und durchgeführt werden. Deshalb – und wegen der räumlichen Nähe – haben wir uns für NETHINKS entschieden“, erklärt Dr. Alles.

 

Am Standort Großenlüdern fanden die NETHINKS-Spezialisten einen Server mit Windows 2000 Server –Betriebssystem, drei Workstations in den Praxisräumen, lokale Drucker und zwei weitere Workstations im angrenzenden Wohnhaus vor. Der Praxisstandort Bad Salzschlierf war ebenfalls mit einem Server mit Windows 2000 Server –Betriebssystem sowie weiteren fünf Workstations ausgerüstet. In beiden Fällen war die Verkabelung mit 10/100 MBit/s ausgeführt worden. Die Server sowohl in Großenlüdern als auch in Bad Salzschlirf wurden als Datei- und Anwendungsserver eingesetzt, auf denen die gleiche Anwendungssoftware installiert war. Der Internetzugang erfolgte über einen xDSL-Anschluss. Die Praxisfiliale in Fulda verfügte über noch keine Infrastruktur. 

 

Die Aufgabenstellung für die NETHINKS-Spezialisten bestand nun darin, auf der Basis der vorhandenen Technologien die Standorte so zu vernetzen, dass die Daten zentral an einem Standort abgelegt werden können, ein abgesicherter Zugriff auf die Daten von anderen Standorten möglich ist und die Praxisanwendungen ebenfalls zentral betrieben werden können, um so Kosten sparen zu können. Dabei musste der Datenaustausch gegen jegliche Angriffe von Außen abgesichert sein, um die Sicherheit der Patientendaten zu garantieren. Bei ihrer Planung mussten die NETHINKS-Techniker auch die Möglichkeit mit berücksichtigen, später von mobilen Endgeräten zwecks Terminplanung auf das System zugreifen zu können. 

 

Um eine sichere Vernetzung der Standorte zu gewährleisten, konzipierten die NETHINKS-Experten ein Virtuale Privat Network (VPN) auf Basis der MPLS-Technologie. Auf diese Weise wurden die lokalen Netzwerke zu einem logischen Netz zusammengeschlossen und die Daten werden im NETHINKS eigenen MPLS-Netz mittels des MPLS-Protokolls getunnelt übertragen. Dabei bleibt der MPLS-Backbone, im Gegensatz zu herkömmlichen IP-VPN, gegenüber der Außenwelt unsichtbar. Durch die innerhalb des MPLS-Netzes mögliche Priorisierung von Daten ist eine Qualitätssicherung (QoS) möglich. Um sicher zu gehen, dass die für die reibungslose Funktion der Praxisstandorte relevanten Daten nicht bei hoher Leitungsauslastung auf der Strecke bleiben, können einzelne Datenpakete bevorzugt weitergeleitet werden z. B. durch Steuerungsdaten vor den HTTP-Daten. Die Sicherheitsmechanismen des VPNs, wie die Identifikation und die Authentifikation der Netzteilnehmer, garantiert dabei den geforderten Schutz vor unbefugten Zugriffen. 

 

 

Basierend auf einem ADSL-Zugang mit einer maximal verfügbaren Bandbreite von 6 MBit/s bei ankommenden Daten und bis zu 1 MBit/s bei ausgehenden Daten erhält jeder Standort eigene Zugangsdaten für das MPLS. Die Einwahl erfolgt über einen entsprechend konfigurierten Router, der eine Verbindung zum NETHIKNS eigenen zentralen Netzknoten in Frankfurt am Main aufbaut. Durch eine entsprechende Wahl der Netzadressen kann nach Freigabe am zentralen Netzkonten so auf den Server am jeweils anderen Standort zugegriffen werden.  

 

Der Zugang zum Internet wird vom zentralen NETHINKS-Netzknoten verwaltet, auf dem sich auch die Firewall befindet, die den Verkehr aus dem und in das MPLS-Netz überwacht und Angriffe verhindert. So entfallen auch die arbeitsintensiven Wartungsarbeiten an jedem einzelnen Standort, die eine vor Ort betriebenen Hard- /bzw. Software-Firewall mit sich gebracht hätte. Zudem profitiert das Filial-Netz von Dr. Alles von den neuen Technologien und Erkenntnisse, die automatisch zentral durch die NETHINKS-Techniker eingepflegt werden und so den Standorten des Praxisnetzes stets aktuell zur Verfügung stehen. 

 

Mit Blick auf den für später angedachten mobilen Zugriff auf die Praxisdaten bietet das NETHINKS-Netz diverse kostengünstig und flexible Möglichkeiten. Egal ob über eine ISDN-Einwahl, einen DSL-Anschluß, eine Standardfestverbindung oder aber auch über GPRS und UTMS sind verschiedenen Varianten problemlos realisierbar.  

 

„Die intelligente Vernetzung ist unser Kerngeschäft. Ob es sich um die Anbindung eines einzelnen Standortes ans Internet oder die komplexe Vernetzung von Filialen via VPN mit oder ohne zentralen Zugang ins World Wide Web handelt, wir bieten unseren Kunden maßgeschneiderte, schlüsselfertige Netzwerk-Lösungen, die in Arztpraxen ebenso eingesetzt werden können wie in Unternehmen der Logistik, Automotive- oder Mode-Branche. Sicherlich können eine ganze Reihe von Unternehmen IT- und TK-Lösungen anbieten. Der entscheidende Punkt ist dabei aber, dass man über das fachliche Know-how sowohl im IT- als auch im TK-Bereich verfügt und beide Welten zu einer optimalen, den Bedürfnissen des Kunden entsprechenden Lösung zusammenbringt“, so Uwe Bergmann, Geschäftsführer der NETHINKS GmbH aus Fulda.  

Registrieren Passwort vergessen Überprüfungs-E-Mail zusenden